Die Anzeichen

Die Kopfhaut juckt vielleicht, eine Schuppenbildung ist deutlich zu erkennen und Hautschuppen fallen aus dem Haar

Wenn die Kopfhaut juckt und schuppt ist dies immer ein Zeichen dafür, dass es ihr nicht gut geht. Übermässiges Schuppen ist eine Abwehrreaktion der Haut – sie stösst so im wahrsten Sinne des Wortes erkranke Haut ab.

Wenn man das Haar zum Scheitel teilt wird eine gereizte, teils gerötete Kopfhaut mit eventuell sogar wunden und entzündeten Stellen sichtbar. Schuppen zeigen sich deutlich auf der Kopfhaut und im Haaransatz.

Schuppen

Die Ursachen

Eine häufige Usache bei schuppender Kopfhaut ist eine Pilzerkrankung. Unsere (Kopf)Haut ist natürlicherweise mit einer Vielzahl von Bakterien besiedelt, die für unsere Haut wie ein Schutzschild wirken, indem sie durch ihre Stoffwechselprodukte das Wachstum hautschädigender Bakterien und Pilze hemmen. Ist die Haut gesund und in ihrem Gleichgewicht funktioniert dieses Zusammenspiel einwandfrei.

Insbesondere die Kopfhaut ist – bedingt durch ihre Durchsetzung mit besonders vielen Talgdrüsen – besonders dicht besiedelt. Denn hier finden die Bakterien besonders viel „Nahrung“. Ist die Kopfhaut geschädigt, wund oder trocken, verändert sich das Hautklima und andere, ungünstige Mikroorganismen wie im besonderen Pilze können die Haut durch ihre Vermehrung weiter reizen und schädigen.

Haben sich diese schädigenden Mikroorganismen auf der Kopfhaut einmal angesiedelt, stören sie das natürliche Gleichgewicht nachhaltig. Die Haut versucht nun, diese besetzten Hautflächen abzustossen, was sich in der Schuppenbildung zeigt. Die Haut ist jetzt weniger geschützt und kann weitere Infektionen nur schlecht abwehren,

Zumeist wird dieser Effekt noch durch ein zu agressives Shampoo unterstützt. Gerade in konventionellen Shampoos finden sich oft agressive Tenside die möglicherweise sogar auf Erdöl basieren. Sie sind sehr preisgünstig und einfach in ihrer Handhabung, da sie weder Temperatur- noch Wasserhärteabhängig sind. Sie greifen jedoch mitunter Haar- und Kopfhaut an, haben eine irritierende und entziehende Wirkung. Zu erkennen sind agressive Tenside am „Sulfat“ in ihrem Namen. Dazu zählen zum Beispiel:

Sodium Lauryl Sulfate
Sodium Laureth Sulfate
Ammonium Lauryl Sulfat
Magnesium Lauryl Sulfate
Potassium Lauryl Sulfate

Agressive, waschaktive Shampoos verstärken somit die vorhandene Hautreizung, die Kopfhaut kann sich nur schwer oder gar nicht beruhigen. Um sie bei ihrer Heilung zu unterstützen, sollte sie daher nur mit einem milden Shampoo gewaschen werden, welches wenig oder am Besten gar kein Irritationspotential in sich trägt und zudem Wirkstoffe enthält, die die Kopfhaut pflegen und unterstützen. Am besten eignet sich hierfür unser WERTstoff Shampoo bei gereizter und schuppender Kopfhaut.

Pflegetipps für gereizte und schuppende Kopfhaut

Hilfe bei gestresster Kopfhaut

Um eine gestresste Kopfhaut ins Gleichgewicht zu bringen hilft eine „Kopfhautkur“ aus einem Natur-Joghurt mit lebenden Kulturen. Dazu wird der Joghurt einfach auf die Kopfhaut massiert. Nach einer Einwirkzeit von ca. 20 Minuten kann alles wieder ausgespült werden.

Einen ebenfalls unterstützenden Effekt hat Kokosöl, da es natürtlicherweise antibakteriell und fungizid wirkt. Es pflegt und entstresst die Kopfhaut und kann wie der Joghurt auch auf die Kopfhaut massiert werden. Nach gleicher EInwirkzeit muss das Öl jedoch mit einem milden Shampoo herausgewaschen werden.

Gereizte Kopfhaut richtig waschen

Eine gestresste und schuppende Kopfhaut sollte mild und gründlich gewaschen werden um möglichst viele Hautschuppen herauszuwaschen und die Haut zu befreien. Das Shampoo sollte dabei wirklich mild sein, wie unser WERTstoff Shampoo bei gstresster und schuppender Kopfhaut. Eine leichte Kopfmassage mit den Fingern löst Hautschuppen und fördert gleichzeitig die Durchblutung, so dass die Kopfhaut gut versorgt wird.

Dann sollte dein Haar am Besten an der Luft trocken. Auch auf den vielgeliebten Handtuch Turban sollte verzichtet werden, damit sich keine feuchte Wärme auf dem Kopf staut. Wenn das Haar geföhnt wird, dann nur auf der kältesten Stufe trocken pusten, um die Kopfhaut nicht zusätzlich durch Hitze zu stressen und auszutrocknen.

Die Kopfhaut entlasten

Eine gereizte Kopfhaut sollte nicht noch zusätzlich mit Styling Produkten und Haarbehandlungen wie färben oder dauerwellen getresst werden sondern so gut es geht natürlich belassen werden. Feuchte, gestaute Wärme unter dem Handtuch oder einer Mütze sollte vermieden werden und stattdessen der Kopf gut belüftet sein.

Eine Rinse aus grünem Tee nach der Haarwäsche kann helfen, den PH-Wert in einem hautgünstigen Bereich zu halten. Grüner Tee wirkt zudem antimykotisch. Am besten eignet sich loser Tee ganzer Blätter, der mit kochendem Wasser 2 Minuten ziehen gelassen wird. Es reichen 3 Esslöffel auf 0,5 l Wasser. Der abgekühlte Tee wird dann über die Kopfhaut gegossen und nicht mehr ausgespühlt.

Shampoo zur Pflege gereizter und schuppender Kopfhaut

Unser WERTstoff Shampoo zur Haarpflege bei gereizter und schuppender Kopfhaut – EXTRA mild und pflegend!

Milde Tenside und natürliche Wirkstoffe pflegen und schonen deine Kopfhaut und waschen dein Haar ganz sanft.

Birkenextrakt beugt der Schuppenbildung durch trockene Kopfhaut vor und lindert eine übermäßige Talgproduktion.So kann sich die Kopfhaut entspannen und beruhigen.

Magnolienextrakt wirkt entzündungshemmend und antibakteriell, so wird die Kopfhaut an gereizten und wunden Stellen vor Infektionen geschützt.

Klettenwurzelöl hat eine ausgleichende Wirkung, wirkt beruhigend und abschwellend auf die Kopfhaut und pflegt dein Haar.

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